Informationen zur Psychotherapie

Was ist Psychotherapie?

Die Psychotherapie ist ein wissenschaftlich fundiertes Heilverfahren. Sie geht davon aus, dass Körper und Seele eine Einheit sind. Krankheiten, Symptome oder Leidenszustände sind demnach entweder Ursache oder Ausdruck von seelischem Ungleichgewicht.

 

In der Psychotherapie passiert ein Austausch von Wissen zwischen Patient und Therapeut. Schwierige/malaptive Erfahrungsmuster werden dadurch verändert, dass in der Psychotherapie regelmäßig neue Erfahrungen stattfinden und dies führt wiederum zu Veränderungen im Denken, Fühlen und Handeln.

 

Ist Psychotherapie die geeignete Form der Behandlung?

Wichtige Voraussetzung für eine Psychotherapie ist Ihr Wunsch, etwas zu verändern, und Ihre grundsätzliche Bereitschaft, sich mit Ihren Gefühlen und Ihrem Erleben zu beschäftigen und sich dabei unterstützen zu lassen.

Nähere Informationen finden Sie unter den Menüpunkten "Psychische Störungen" und "Links".

Ablauf der Psychotherapie

1. Telefonische Terminvereinbarung fürs Erstgespräch.

 

2. Das Erstgespräch - eine Orientierungshilfe für Sie:

Ich biete Ihnen ein kostenloses Erstgespräch an. Zwei Ebenen sind für das Erstgespräch wichtig.
Erstens: die Sympathie und das Gefühl, dass man sich dieser Person gerne anvertraut. 
Zweitens: die Frage des Arbeitsabkommens, die sachliche Übereinkunft betreffend was z.B. Therapieziel, Höhe und Zahlungsmodus des Honorars, Regelung der Honorarfrage bei Absage aus Krankheits- oder anderen Gründen, Häufigkeit der Sitzungen, angewandte Methode, Setting, Urlaub etc. betrifft. Beide Ebenen sollen in die Entscheidung einbezogen werden. Falls Sie als Entscheidungshilfe mit mehreren PsychotherapeutInnen Erstgespräche führen wollen, teilen Sie dies den jeweiligen PsychotherapeutInnen mit.

 

3. Beginn der Behandlung, regelmäßige Sitzungen: 
Die Psychotherapie wird bei jedem Menschen anders ablaufen. Der Klient kann Perioden der Skepsis erleben und sich nach einiger Zeit fragen, ob sich durch die Therapie wirklich etwas ändern kann. Rückfälle könnten sich einstellen. All das gehört dazu, ebenso wie Erfolgserlebnisse, Zweifel und Krisen, die allesamt Kennzeichen für eine Veränderung sind. Bei Unsicherheiten ist es wichtig, diese unbedingt mit dem Psychotherapeuten zu besprechen.

4. Abschluss der Behandlung und Zielevaluation sowie eventuelle weitere Behandlungsempfehlungen.

Was sind die Kosten einer Psychotherapie?

Psychotherapie ist eine berufliche Tätigkeit die gegen Honorar ausgeübt wird. Da ich in Ausbildung unter Supervision bin, biete ich Psychotherapie kostengünstig an.

Das Honrar pro Einheit (50 min) beträgt 50 Euro.

 

Ein Sozialtarif ist gegenfalls möglich. Einige private Krankenversicherungen übernehmen die Behandlungskosten teilweise oder zur Gänze.

 

Eine Teilrefundierung sowie kostenfreie Kassenplätze stehen mir derzeit nicht zu Verfügung.

 

Bei Jugendliche ist in vielen Fällen eine Kostenübernahme bzw. Teilkostenfinazierung durch die zuständige Bezirkshauptmannschaft (Sozialreferat/Kinder- und Jugendhilfe) möglich. 

 

Im Erstgespräch können wir gerne über die Finanzierungsmöglichkeiten sprechen.

Prinzipien der Psychotherapie

Freiwilligkeit
Psychotherapie erfolgt auf der Grundlage des Einverständnisses der Klientin/des Klienten. Die Freiwilligkeit der Psychotherapie ist wesentlich.

Verschwiegenheit
PsychotherapeutInnen sind zur Verschwiegenheit über alle ihnen in der Ausübung ihres Berufes anvertrauten oder bekannt gewordenen Geheimnisse verpflichtet. Nur der Klient selbst kann den Psychotherapeut in besonderen Aus- nahmefällen von dieser Verschwiegenheitspflicht entbinden.

Freie PsychotherapeutInnenwahl
Wichtig für den psychotherapeutischen Erfolg ist eine Vertrauensbeziehung, da nur dadurch ein offenes Gespräch und die Aufarbeitung von Problemen möglich sind. Dies setzt voraus, dass Sie Ihren/Ihre PsychotherapeutIn frei wählen können.

Beschwerden
Falls es in der Psychoherapie zu Unstimmigkeiten kommt und diese im Rahmen der Psychotherapie nicht gelöst werden können, gibt es die Möglichkeit, sich an die Ethik-, Beschwerde- und Schlichtungsstelle des jeweiligen Landesverbandes für Psychotherapie zu wenden.

Gesprächstherapie und Konzentrative Bewegungstherapie

Neben Gesprächen können in der Behandlung auch  die Konzentrativen Bewegungstherapie angewandt werden. In der Konzentrativen Bewegungstherapie wird der Körper als Ort des gesamten seelischen Geschehens verstanden. Über die genaue Wahrnehmung Ihres Körpers in Ruhe und Bewegung und über die Wahrnehmung von Äußerem (Gegenstände, Boden, Raum) machen Sie Erfahrungen im Hier und Jetzt und bekommen so Zugang zu Ihrer Innenwelt. Das, was Sie mit und in Ihrem Körper wahrnehmen und ausdrücken, wird als symbolisierte Erfahrung (Lebensgeschichte) verstanden. Auf diese Weise erkennen Sie sowohl Mängel und Schwächen als auch Stärken und alles, was Ihnen in Ihrem Leben hilfreich zur Verfügung steht (Ressourcen). Mit Unterstützung der Psychotherapeutin bzw. des Psychotherapeuten können Sie neue Möglichkeiten, mit sich und der Umwelt umzugehen, entwickeln und erproben sowie neue Erfahrungen verkörpern. Die Grundlage der Therapie sind Erleben und Handeln und außerdem das Sprechen, damit Ihnen das Erlebte deutlich bewusst wird, Sie es mitteilen und für sich nützen können.

 

 

eine Gestaltung zum Thema Körpergrenzen
eine Gestaltung zum Thema Körpergrenzen

Quellen:

http://www.psychotherapie.at,     

http://bmg.gv.at/cms/home/attachments/2/2/6/CH1273/CMS1148314652459/psychotherapie30102012.pdf